3 Tipps um sich selbst zu akzeptieren

Mädels_Fitness_Sport

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Wie ich es geschafft habe, mich selbst zu akzeptieren: Ich schreibe bewusst nicht: „Wie ich es schaffte, mich selbst zu lieben“, denn ich finde, das Thema Selbstliebe hat durch die komplette Social-Media-Überflutung leider einen negativen Beigeschmack bekommen. Mir scheint nicht jeden Tag „die Sonne aus dem Ar***“ und es gibt Tage, da würde ich mich im Bett lieber umdrehen und liegen bleiben als mich der Welt zu stellen.

Und ich bin mir sicher: Diese Tage kennt jeder. Aber sich selbst zu akzeptieren? Dazu gehört jede Menge Arbeit und ich arbeite immer noch jeden Tag daran. Rückschläge gehören dazu. Heute teile ich mit dir meine Erkenntnisse, damit du dich selbst akzeptieren kannst und auch mit der Reise beginnst.

Hör auf dich zu vergleichen

Leichter gesagt, als getan. Wir sind auch nur Menschen und auf Leistung getrimmt. Jeder schaut – egal in welchem Lebensbereich oft nach links und nach rechts und im gewissen Ausmaß ist das auch normal und spornt uns zu Höchstleistungen an. Im Sport merkt man das an Wettkämpfen, wo wir ein Vielfaches unserer Leistung abrufen können- aus dem Vergleich heraus. Dennoch machen Vergleiche uns oft unglücklich. „XY ist viel besser als ich.“ „XY sieht viel besser aus.“ Ich kann es nicht oft genug sagen, aber wir alle sind Individuen. Wir starten woanders und jeder geht seinen eigenen Weg mit eigenen Herausforderungen. Kümmere dich um dich selbst. Lass deine Augen bei dir. Schaue nicht auf andere. Pushe dich selbst. Wie das geht? Je nachdem in welchem Umfeld du dich vergleichst, ist das oft eine schwierige Aufgabe. Und es wird dauern, das Vergleichen abzustellen. Ein Anfang ist es, seine eigenen Gedanken zu reflektieren. Ich merke nun, wann ich Neid oder Missgunst empfinde. Und sobald ich dieses Gefühl entdeckt habe, kann ich entgegensteuern und mir meine bisherigen Erfolge sowie die Gründe, weshalb ich mich nicht mit XY vergleichen kann, vor Augen führen.

Beispiele:

  1. Äußerlichkeiten

„XY ist viel durchtrainierter als ich.“ „XY ist viel hübscher als ich.“ „XY hat so tolle blonde/braune/grüne/schwarze Haare“ etc. Erstens, ich habe es in der Hand, mein Aussehen, bis zu einem gewissen Grad zu verändern. Dass Äußerlichkeiten nicht alles sind und die inneren Werte viel wichtiger, setze ich jetzt mal voraus. Das weiß, glaube ich, jeder. Ich kann trainieren, mich besser ernähren, mich mehr um mich selbst kümmern, mich anders zurechtmachen, meine Haare färben etc. Heutzutage sind uns kaum Grenzen gesetzt. Zweitens, du kannst dich nicht mit dieser Person vergleichen. Vielleicht ist sie Model / Influencer / Star oder auch nur das hübscheste Mädchen deiner Schule/Stadt/Uni, aber dann ist ihr Aussehen entweder ihr 1. Job oder 2. ihr Glück. Was hast du dagegen zu bieten? Dabei geht es nicht darum, was diese Person nicht hat, aber vielleicht ist es nicht dein Job, jeden Tag in der besten Shape deines Lebens zu sein, weil du nicht dafür bezahlt wirst, Produkte zu bewerben oder schön auszusehen, sondern für andere Tätigkeiten. Und natürlich liegt dann in deinem Leben nicht dein 100%iger Fokus auf deinem Aussehen, sondern auf den Dingen, mit denen du deinen Lebensunterhalt bestreitest und vielleicht nur 20% auf Aussehen im Sinne von Fitness und Ernährung.

Fitness-Mädchen

2. Sportliche Leistungen

Es geht zwar im 1. Punkt schon um Fitness aber eher im Bezug auf das Aussehen. Ich als ehemalige Triathletin und baldige Sprinterin messe mich gerne im Wettkampf. Das macht wirklich Spaß und natürlich vergleicht man sich so mit anderen Menschen. Gerade im Ausdauersport habe ich das oft auf Instagram getan und Leute um ihre schnellen Lauf- oder Schwimmzeiten „beneidet“ und mich dabei schlecht gefühlt – ohne zu beachten, dass diese Menschen einerseits aus dem Leistungssport kommen und somit seit ihrer Kindheit intensiv leistungsorientiert trainieren oder dass diese Menschen andere körperliche Voraussetzungen besitzen.

2. Kognitive Leistungen

In meinem Studium wurde sich oft verglichen – das bringt das Jurastudium wohl notgedrungen mit sich. Und natürlich war ich manchmal eifersüchtig auf Kommilitonen, die bessere Noten als ich geschrieben haben. Aber auch hier gilt: Schau auf dich! Es geht nicht darum, Entschuldigungen zu suchen, aber manche Sachen liegen mir mehr als anderen Menschen und manche eben nicht. Vielleicht habe ich auch einfach nicht so hart gearbeitet wie diese Menschen und damit diese Leistung (noch) nicht verdient. Aber ich kann genauso gut werden!

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Kümmere dich um dich und finde deine Stärken

Passend zu Punkt 1: Kümmere dich um dich! Was stört dich an dir und wie kannst du das ändern? Anstatt immer nur zu jammern und zu meckern, musst du ins Handeln kommen. Shifte deinen Fokus ! Schreibe dir deine Schwächen auf und schaue, mit welchen Schwächen du nicht länger leben möchtest, weil sie dich beeinträchtigen. Und die anderen Schwächen kannst du getrost ignorieren. Nicht unsere Schwächen bringen uns an unser Ziel, sondern unsere Stärken. An den Schwächen, die dich langfristig hindern, dein Ziel zu erreichen, kannst du arbeiten. Alle anderen, kannst du ignorieren. Wir sind alles Menschen und niemand von uns hat nur Stärken und ist perfekt. Aber wir sollten uns auf unsere Stärken konzentrieren.

Ich bin zum Beispiel ein hart arbeitender, aufmerksamer Mensch aber ich weiß, dass ich einfach nicht penibel oder perfektionistisch veranlagt bin und kein Händchen für Deko und Fashion habe. Warum also sollte ich versuchen, Interior- oder Fashionblogger zu werden? Nein.

Sei dein bestes Ich

Be your best self – das ist mein Mantra und es begleitet mich jeden Tag. Sei jeden Tag die beste Version deiner selbst. Dein bestes Ich arbeitet sich nicht halb zu Tode und schläft jede Nacht nur 4 Stunden, es kümmert sich um sich selbst, arbeitet fokussiert an seinen Zielen und lässt sich nicht durch Kleinigkeiten ablenken.

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