Erfolg im Jurastudium

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Nachdem mein erster Beitrag zum Thema Jura so gut bei euch ankam, gibt es heute direkt einen neuen. Das Jurastudium ist anders als andere Studiengänge – nicht nur wegen dem Staatsexamen am Ende, dem darauf folgenden Referendariat und einem 2. Staatsexamen, sondern auch im Lernen und der Herangehensweise. Nachdem man bei anderen Studienfächern oft alles am Ende vergessen kann, ist das bei einem Jurastudium nicht der Fall. Denn du brauchst alles, immer wieder. Damit es euch nicht so geht wie mir und ihr im Repertorium faktisch alles von neuem lernen müsst, möchte ich euch heute Tipps für euer erfolgreiches Jurastudium geben. Für mehr Tipps könnt ihr mir auch bei Instagram unter @beyourbestlawstudent folgen.

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  1. Lernen muss Routine werden

Die Phrase „Das musst du nicht lernen, das lernst du eh erst im Rep“ ist kein Freifahrtsschein. Die Examensvorbereitung wird euch um einiges leichter fallen, wenn ihr die Begriffe und Thematiken schon einmal gehört und noch besser, verstanden habt. Ein kurz vor den Klausuren Bulimielernen wird euch im Jurastudium nicht weiter bringen. Baut eine Lernroutine auf und bleibt dran. Ihr müsst nicht 7 Tage die Woche 10 Stunden am Schreibtisch sitzen, aber gewöhnt euch daran, wie es ist, regelmäßig zu lernen.

2. Schlaf, Ernährung und Sport

Alles Faktoren, die ich nie wieder vernachlässigen werde. Ohne Schlaf bringt mir mein effektives Lernverhalten nichts, es ist nämlich einfach weg. Warum beraube ich mich willentlich meiner Konzentration und meiner Gehirnleistung, während es doch genau um diese geht. Ihr könnt ein sehr gutes rechtliches Wissen und Verständnis haben, wenn ihr im Examen nicht hoch fokussiert und ausgeruht seid, ist das alles für die Katz. Deswegen werde ich mir meinen Schlaf nicht mehr rauben. 7-8 Stunden sind Pflicht! Eine gute Ernährung steigert meine Lernleistung, genauso wie Sport den perfekten Ausgleich zum stundenlangen Sitzen bietet.

3. Klausurentraining und Falllösungen

Fälle üben, üben, üben! Denn im Jurastudium werden nicht abstrakte Fragen gefragt, sondern es werden Fälle gelöst! Haltet euch nicht nur mit dem bloßen Lernen von Skripten und Lehrbüchern auf, sondern löst Klausuren und Fälle so oft wie möglich!

4. Wiederholung

Wie schon eingangs erwähnt: Ihr dürft im Jurastudium nicht einfach alles kurz vor den Klausuren lernen und danach vergessen. Ihr braucht dieses Wissen euer Leben lang, zumindest wenn ihr danach im juristischen Bereich tätig werdet. Zumindest fürs Referendariat braucht ihr das alles noch, natürlich weniger vertieft. Deswegen: Wiederholen, wiederholen, wiederholen. Auch wenn es meiner Meinung nach die nervigste Tätigkeit ist und ich am liebsten nur neue Sachen lernen würde.

5. Auswendig lernen

„Im Jurastudium lernt man doch nur auswendig!“ Nein, du Schlaumeier, eben nicht. Ein Glück nicht, ich hasse auswendig lernen und ich bin bisher gut damit durchgekommen. Natürlich braucht ihr im Jurastudium einige Standarddefinitionen, die einfach sitzen müssen, der Rest ist jedoch ein gutes Grundwissen und Verständnis. Außerdem: Wenn ihr meinen Tipp befolgt und viele Fälle und Klausuren löst, könnt ihr diese Definitionen irgendwann im Schlaf.

Podcast: Beyourbestlawstudent

Seit neuestem habe ich auch einen Podcast „Beyourbestlawstudent“, den du auf iTunes und Spotify anhören kannst.

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