Konzentriert und fokussiert lernen

Fokussiert arbeiten

Konzentriert und fokussiert bei der Sache bleiben und einfach lernen? Für die meisten von uns (mich eingeschlossen) ziemlich schwierig. Und glaubt mir, ich kenne diese Tage oder Phasen, an denen man sich einfach nicht konzentrieren kann. Genau deshalb habe ich heute einige Tipps von mir mitgebracht, die mir persönlich helfen, mich zu konzentrieren um besser lernen oder arbeiten zu können.

Denn: Du kannst exzellente Ergebnisse nur bei fokussierter und harter Arbeit erwarten! Don’t halfass anything.

not to do while working list

Ich habe eine Liste für mich persönlich erstellt mit Dingen, die ich nicht mache während ich arbeite/lerne. Diese Liste kann für jeden von euch anders aussehen. Mir hat es geholfen, meine persönlichen Zeitfresser zu finden, aufzuschreiben und diese zu eliminieren. Auf meiner Liste stehen folgende Dinge:

  • Social Media
  • Onlineshopping
  • Emails checken und beantworten
  • unnötige Gänge zum Kühlschrank und zur Kaffeemaschine
  • Handy

Diese Sachen mache ich nicht, während ich lerne/arbeite. Ich ertappe mich manchmal selbst dabei, wie ich schnell „nur mal was“ im Internet nachschaue aka kurz davor bin, etwas online zu shoppen, einfach um nicht lernen zu müssen. So merkt ihr, was euch ablenkt und könnt bewusst entgegensteuern.

Sei nicht „busy“ sondern produktiv

In unserer Gesellschaft ist es total „in“ beschäftigt zu sein. Nicht zu schlafen, viel zu arbeiten, viel zu tun zu haben und immer unterwegs zu sein stellen Statussymbole dar. Schnell wird man als „faul“ degradiert, wenn man sich entspannt oder einfach die Dinge macht, auf die man gerade Lust hat. Dass das auf Dauer ungesund werden kann, habe ich dir bereits in diesem Blogpost verraten.

Sei lieber produktiv als beschäftigt. Arbeite 3 Stunden hart durch, anstatt an einer Aufgabe 10 Stunden lang trödelnd herumzusitzen, weil du keine Lust hast, diese Aufgabe zu erledigen. Arbeite hart und entspanne hart, wenn du fertig bist. Löse dich von diesem: „Ich muss 24/7 etwas Sinnvolles tun, also checke ich mal kurz Instagram“ – Mindest.

Hör auf, deine Zeit zu verschwenden

Passend zum vorherigen Punkt: Höre auf, deine Zeit mit Nonsens zu verschwenden. Damit meine ich nicht nur diverse Social Media Portale, wo du dir das „perfekte“ Leben von Influencern reinziehst (Warum dich dein perfektes Instagram Life nicht glücklich macht, kannst du hier nachlesen), sondern auch Aktivitäten, Konsum und Menschen, a) auf die du keinen Bock hast, b) mit denen du dich nur aus Pflichtgefühl beschäftigst oder c) die dich herunterziehen. AIN’T NOBODY GOT TIME FOR THAT.

Wir alle verändern uns täglich. Du bist nicht der-/diejenige, der/die du noch vor einem Jahr warst. Zum Glück. Jeder darf wachsen. Du darfst dich verändern. Du darfst auch deine Meinung verändern. Mach dein Ding.

Oft treffen wir uns noch mit Menschen, weil wir „so lange schon befreundet sind“. Weil „uns diese Person mal sehr viel bedeutet hat“. Manchmal haben wir uns nichts mehr zu sagen. Manchmal ist leider viel Schlechtes vorgefallen, sodass diese Person es auch nicht mehr verdient hat, dass du Teil ihres Lebens bist. Wenn du ein guter Mensch bist, verlierst du keine Menschen. Sie verlieren dich.

Seien es Beziehungen oder Freundschaften: Viele haben (leider) ein Ablaufdatum. Wenn du schlecht behandelt wirst, verschwende deine Zeit nicht damit, diesen Menschen hinterherzulaufen. Das haben sie nicht verdient. Investiere diese Zeit in dich.

Auch unnötiger Konsum – und ich bin bei weitem keine Minimalisten – nur Ballast. Man gibt Geld für Sachen aus, die man nicht braucht und nach kurzer Zeit nicht mehr mag und hat danach die ganze Wohnung voll mit Sachen, die man nicht benutzt und für die man keinen Platz hat, sodass

Fokussiere dich auf das, was du erreichen willst

Du bist, worauf du dich konzentrierst und du fühlst die Gedanken, auf die du dich fokussierst. Also denke nicht nur an Schlechtes und Negatives. Ich hasse diese toxische Positivist und ich finde, jeder von uns hat ein Recht darauf, auch mal einfach nur weinend im Bett liegen zu wollen, ohne sich anhören zu müssen. „Aber xy hat es viel schwerer als du“ „Komm, so schlimm ist es doch nicht.“ „Sieh doch mal das Positive.“

Ich bin jedoch Verfechter davon, sich grundsätzlich (Ihr wisst: Es gibt immer eine Ausnahme) auf das Positive zu konzentrieren. Also nicht denken „Ich kann das nicht. Ich schaffe das nicht“ sondern „Ich kann das. Ich schaffe das.“

Trenne scharf zwischen Arbeit und Privatleben

Cal Newport empfiehlt, einen „Shutdown“ nach einem Arbeitstag zu machen. Er baut das als kleine Routine nach jedem Arbeitstag ein, um sich selbst von der Arbeit abzukapseln und sich seiner Freizeit voll und ganz widmen zu können, ohne mit dem Kopf bei der Arbeit zu hängen.

Dies ist ein Punkt, den ich selbst noch besser befolgen muss. Ich mache oft Pausen mit Dingen, die ich noch zu tun habe – zB Training und denke dann „Ich setze mich danach einfach nochmal an die Arbeit“. Meistens bringt das nichts.

Plane dein Leben

Ich plane regelmäßig meine Woche und habe dazu auch schon einen ganzen Blogpost geschrieben, den du hier findest. Ich plane aber mittlerweile auch meine freien Zeiten – so stelle ich sicher, dass ich meine Familie und Freunde nicht vernachlässige, aber mich eben auch nicht zu voll plane (Freizeitstress kenne ich sehr gut) sondern auch freie Zeit für mich einplane. So vermeidet ihr, dass ihr in eurer Freizeit nur rumhängt und Social Media durchscrollt.

if you give your mind something meaningful to do throughout all your waking hours, you’ll end the day more fulfilled and begin the next one more relaxed than if you instead allow your mind to bathe for hours in semiconscious and unstructured web surfing – Cal Newport, Deep Work (keine Werbung, selbstgekauft und gelesen)

Ich hoffe, der Blogpost hat dir geholfen.

Falls du mehr von mir lesen/hören möchtest, folge mir gerne bei Instagram unter beyourbestlawstudent, oder höre mal in meinen Podcast „Beyourbestlawstudent“ auf Spotify oder Apple rein. Ich bin ansonsten noch bei Pinterest aktiv.

Außerdem habe ich zwei Gratis – Bücher geschrieben, die du dir hier (ohne Anmeldung oÄ) herunterladen kannst: 1. Get your shit together & 2. Das richtige Mindset für dein Jurastudium.

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