Zeitmanagement – meine besten Tipps für dich!

Zeitmanagement

Zeitmanagement – Kann ich nicht? Kannst du doch – und heute erfährst du, wie es geht!

Heute soll es um meine persönlichen Tipps zum Thema Zeitmanagement gehen. Viele fragen mich oft, wie ich mein Leben überhaupt bewältige bzw. alles unter einen Hut bekomme. Ich bin sicher nicht die Queen of Zeitmanagement und kann noch vieles optimieren, trotzdem würde ich sagen, dass ich es meistens ganz gut drauf habe. Heute zeige ich euch meine Tipps zum richtigen Zeitmanagement.

YOU CAN DO ANYTHING BUT NOT EVERYTHING

Organisation

Ohne Organisation wäre ich vollkommen aufgeschmissen. Ich habe mittlerweile ein ausgeklügeltes Organisationssystem, was ich euch gerne in einem anderen Beitrag vorstellen kann – denn das würde heute den Rahmen sprengen. So weiß ich immer, wann ich was machen muss, welche Deadlines und Termine ich habe und auch wann ich was trainiere.

Priorisierung

Prioritäten setzen ist ein Thema, was mir lange sehr schwer gefallen ist. Ich habe oft alles auf einmal gemacht, wollte alles 110%ig richtig machen, alle Ziele auf einmal erreichen. Dass man so irgendwann ausgebrannt ist, ist klar. Seitdem priorisieren ich. In dem Jahr, in dem ich mein erstes juristisches Staatsexamen geschrieben habe, habe ich meine sportlichen Ziele erst einmal komplett aufs Eis gelegt, ich habe einen Job aufgehört, weil ich keinen 3 Jobs neben dem Ref gerecht werden konnte, etc. Ich habe mit dem Triathlon aufgehört, was mir ebenfalls ein großes Zeitersparnis erbracht hat.

Ihr müsst wissen, was eure 3 aktuellen Ziele sind und was ihr dafür machen müsst. Und alles andere kommt weg.

„Decide what kind of life
you actually want.
Then say ‘no’ to everything that isn’t that“

Prokrastination erkennen und stoppen

Ich kenne das so gut. Ich erfinde schnell Aufgaben oder mache Aufgaben, die ich ja auch erledigen „muss“ um unangenehmen Aufgaben aus dem Weg zu gehen. Ich kann mich auch nur richtig gut konzentrieren, wenn meine sonstige To-Do Liste leer bzw. auf die nächsten Tage verplant ist. Sobald ich merke, dass ich gerade prokrastiniere, stoppe ich diese Aufgabe und gehe zurück an den Schreibtisch, um das zu erledigen, was erledigt werden muss.

Dazu passt auch das Mantra „Eat the frog first“ – die wichtigste Aufgabe, auf die ihr gar keinen Bock macht, erledigt ihr am Besten direkt morgens, dann ist sie weg. Und ihr kommt gar nicht dazu, euch mit anderen Aufgaben abzulenken.

Zeiteinteilung nach eurem Rhythmus

Ich habe bereits auf Instagram schon oft darüber gesprochen, dass es einfach Menschen gibt, die morgens produktiver sind, und andere, die das abends/nachts sind. Ich bin eigentlich ein totaler Morgenmensch und lerne morgens und vormittags am besten, nachmittags lässt meine Konzentration nach und ich lenke mich schneller ab. Deswegen lege ich auf Nachmittage und Abende sogenannte „No – Brainer“, also Aufgaben, bei denen ich nicht nachdenken muss, wie Emails beantworten, einkaufen, trainieren, Karteikarten sortieren oder was auch immer. So etwas müsst ihr nicht in eurer produktivsten Phase machen!

Zeitmanagement

Hallo meine Lieben und Willkommen zurück auf meinem Blog! Ich habe euch bereits im März den Beitrag: „Wie du mit dem richtigen Zeitmanagement deine Ziele erreichst“ verfasst und auf diesen kann ich für den Einstieg nach wie vor verweisen. Heute soll es jedoch um konkrete Tipps für ein besseres Zeitmanagement geben, also stay tuned!

Zeitmanagement

Zielsetzung

Um ein besseres Zeitmanagement zu erreichen, musst du dir Ziele setzen. Warum? You can do anything but not everything. Du kannst nicht alles gleich gut machen. Und – manche Dinge sind es einfach nicht wert, dass du mit ihnen deine kostbare Zeit verschwendest (Spoiler: Damit meine ich nicht die Freizeit, sondern vor allem sogenannte „Man müsste mal..“- Aufgaben. Ich müsste auch mal wieder meine Bilder auf dem PC ausmisten, meinen Kleiderschrank aufräumen oder meine Bücher sortieren. Aber solche Aufgaben sind weder wichtig noch dringend, deswegen habe ich es mir abgewöhnt, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich sie nicht erledigen. Sie bringen mich meinen Zielen nicht weiter. Anfangs wollte ich immer alles auf einmal und dazu gehörte auch ein aufgeräumtes, ordentliches Dasein sodass ich mir diese Aufgaben oft gescheduled habe und dann doch von mir selbst enttäuscht war, wenn ich sie zeitlich nicht erfüllen konnte.

Um diese unnötigen Gedanken und Gefühle zu vermeiden, musst du wissen, was deine aktuellen Top 1-3 Ziele sind! Wie du dir Ziele richtig setzt und wie du dich traust, diese auch zu verwirklichen, habe ich dir bereits hier erklärt.

Mehr nicht. Mein Blog, Podcast und Instagram sind zum Beispiel nur reine Hobbys. Früher hat auch das mich sehr gestresst, sodass ich den Druck, wöchentlich/täglich „abliefern“ zu müssen, rausgenommen habe und seitdem macht es mir auch wieder Spaß.

Ich habe außerdem Ziele für die nächsten 5 Jahre, für das nächste Jahr, den nächsten Monat, die jeweilige Woche und den heutigen Tag.

Oft setze ich mir auch A – Ziele (die ihr oben lesen könnt) aber passend dazu auch B- und C – Ziele, die unter den A-Zielen bleiben, aber über die man sich dennoch freut. So hilft es, sich über jeglichen Fortschritt zu freuen und nicht zu verbissen (zu) hoch gesetzten Zielen nachzujagen.

Prioritäten setzen

Du kannst nicht alles auf einmal machen. Was ist dir wirklich wichtig? Ich erzähle dir hierzu eine Geschichte aus meinem Leben (gefühlt könnte ich mein komplettes Leben ab dem Abitur, ab dem Zeitpunkt, an dem mein Ehrgeiz erwacht ist, erzählen). Ich wollte immer alles: Ein Prädikatsexamen, neue Bestzeiten im Laufen und Triathlon, ein erfülltes Sozialleben, eine tolle Figur, eine „perfekte“ Beziehung (in Anführungszeichen, es gibt keine perfekte Beziehung), viel nebenbei arbeiten, um viel sparen zu können, eine tolle Wohnung, Katzen, viele Reisen,… Dass das auf Dauer zuviel wurde, ist klar. Dass ich in diesem Zeitraum (und wir sprechen hier von Jahren) permanent müde, ausgebrannt und erschöpft war, ist auch klar. Also habe ich etwas geändert. Und das kannst du auch.

Pläne schmieden

Aus deinen festgelegten Zielen und Prioritäten folgen nun konkrete Pläne. Welches Ziel greifst du wann an? Welche Zwischenschritte und -etappen sind dafür notwendig? Ich plane gerne meine Woche vor, sodass ich immer weiß, wann etwas passiert und ich keine Zeit verschwende, in der ich an meinen Zielen arbeiten könnte. Wie ich meine Woche plane, habe ich dir bereits in diesem Beitrag verraten.

Keine Werbung, nur eine Empfehlung: Ich organisiere mich mit Trello und habe dort insgesamt 3 Boards, ein persönliches, ein Lernplan – Board und ein Social Media – Board. Die Boards sind so sortiert, dass ich sie in verschiedene Projekte, Ideen, Nächste Schritte sowie Warten auf / Beobachten unterteilt habe.

Fokus = Deep Work

Lass dich nicht ablenken! Kein Handy, keine Serie nebenbei, keine Musik, die dich ablenkt, nichts. Zieh dein Ding durch. Zu dem Thema „Fokussiert arbeiten“ wird auch noch ein ganzer Blogpost und Podcast kommen, sodass ich mich hier kurz halte.

Meine liebsten Zeitmanagement – Prinzipien

  1. Eat the frog

Die Eat the frog first – Methode kennst du sicher. Es geht darum, die unangenehmste Aufgabe direkt als Erstes zu erledigen. Das heißt nicht, dass du ohne Kaffee direkt morgens direkt Sachenrecht (just kidding) lernen sollst. Aber nach dem Kaffee eben schon. Es kostet sehr viel Überwindung aber danach hast du ein großes Erfolgserlebnis und kommst gut durch den Tag.

2. Pareto – Methode

Die Pareto-Methode besagt, dass du, um ein Ergebnis von 80% zu erreichen, 20% tun musst. Sie hat mir sehr geholfen, von meinem früheren Perfektionismus wegzukommen und zeigt, dass oft das erste Ergebnis schon sehr gut ist und man es nicht noch stundenlang verbessern muss.

3. Deadlines setzen

Wenn ich mich nicht motivieren kann, setze ich mir oft innere Deadlines (wie zB morgen das Urteil fertig schreiben und abgeben) um meine Aufgaben dann auch durchzuziehen. Ansonsten erwische ich mich selbst schnell dabei, wie ich Zeit vertrödele, weil ich ja „noch soviel Zeit habe“. Ein super Mittel gegen das Prokrastinieren.

4. Calendar Blocking

Meine liebste Youtuberin Amy (keine Werbung, Herzensempfehlung) hat mir die Methode des Calendar Blocking näher gelegt, die ich selbst immer anwende. Ich verlinke dir hier ihr Video hierzu.

5. Pomodoro Methode

Wenn ich keine Lust habe, zu lernen, nutze ich die Pomodoro Methode, bei der man 25 Minuten lernt, dann 5 Minuten Pause macht und dann wieder 25 Minuten lernt (und so weiter). Die Methode hilft, wenn man sich schwer fokussieren und motivieren kann, sich jetzt stundenlang an den Schreibtisch zu setzen.

Gewohnheiten aufbauen

Das erste Mal früh aufstehen ist ätzend. Das zweite Mal auch. Genauso wie du bei deinem ersten Mal Joggen denkst, dass du dir das nie wieder antun wirst. Es wird immer leichter. Bleib dran. Bau dir Gewohnheiten und Routinen auf, welche dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Gib nicht auf

Jeder hat schlechte Tage oder auch ganze schlechte Phasen. Lass dich davon nicht herunterziehen. Das Wichtigste ist, dass du niemals aufgibst. Lieber jeden Tag einen kleinen Schritt weiterkommen, als von 0 auf 100 und dann wieder aufhören, nur um Wochen später wieder bei 0 anzufangen

Zeitmanagement

Werbung, weil Verlinkung : Die Bilder hat die liebe Leandra von @into.soul.photography von mir gemacht und ich liebe sie.

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1 Kommentar

  1. Hi Feli! Ich melde mich bald zum 1. Examen an und bin ziemlich überfordert wegen aller diesen erforderlichen Unterlagen. Kannst du vielleicht ein Post über die Anmeldung machen, zB wie schreibt man diesen handschriftlichen Lebenslauf? Danke schön!

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