Zeitmanagement – meine besten Tipps für dich!

Zeitmanagement

Zeitmanagement – Kann ich nicht? Kannst du doch – und heute erfährst du, wie es geht!

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Hallo meine Lieben und Willkommen zurück auf meinem Blog! Ich habe euch bereits im März den Beitrag: „Wie du mit dem richtigen Zeitmanagement deine Ziele erreichst“ verfasst und auf diesen kann ich für den Einstieg nach wie vor verweisen. Heute soll es jedoch um konkrete Tipps für ein besseres Zeitmanagement geben, also stay tuned!

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Zielsetzung

Um ein besseres Zeitmanagement zu erreichen, musst du dir Ziele setzen. Warum? You can do anything but not everything. Du kannst nicht alles gleich gut machen. Und – manche Dinge sind es einfach nicht wert, dass du mit ihnen deine kostbare Zeit verschwendest (Spoiler: Damit meine ich nicht die Freizeit, sondern vor allem sogenannte „Man müsste mal..“- Aufgaben. Ich müsste auch mal wieder meine Bilder auf dem PC ausmisten, meinen Kleiderschrank aufräumen oder meine Bücher sortieren. Aber solche Aufgaben sind weder wichtig noch dringend, deswegen habe ich es mir abgewöhnt, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich sie nicht erledigen. Sie bringen mich meinen Zielen nicht weiter. Anfangs wollte ich immer alles auf einmal und dazu gehörte auch ein aufgeräumtes, ordentliches Dasein sodass ich mir diese Aufgaben oft gescheduled habe und dann doch von mir selbst enttäuscht war, wenn ich sie zeitlich nicht erfüllen konnte.

Um diese unnötigen Gedanken und Gefühle zu vermeiden, musst du wissen, was deine aktuellen Top 1-3 Ziele sind! Wie du dir Ziele richtig setzt und wie du dich traust, diese auch zu verwirklichen, habe ich dir bereits hier erklärt.

Meine aktuellen Top 3 Ziele sind:

  • ein 2. Prädikatsexamen (terminiert zum 01.11.2021)
  • jede Woche 0.5kg – 1kg abzunehmen
  • an Wettkämpfen als Sprinterin teilzunehmen

Mehr nicht. Mein Blog, Podcast und Instagram sind zum Beispiel nur reine Hobbys. Früher hat auch das mich sehr gestresst, sodass ich den Druck, wöchentlich/täglich „abliefern“ zu müssen, rausgenommen habe und seitdem macht es mir auch wieder Spaß.

Ich habe außerdem Ziele für die nächsten 5 Jahre, für das nächste Jahr, den nächsten Monat, die jeweilige Woche und den heutigen Tag.

Oft setze ich mir auch A – Ziele (die ihr oben lesen könnt) aber passend dazu auch B- und C – Ziele, die im vorliegenden Fall zB so lauten könnten:

  • 7-8 Punkte im Examen
  • im Monat 1kg abnehmen
  • meine Sprintzeiten zu verbessern

Prioritäten setzen

Du kannst nicht alles auf einmal machen. Was ist dir wirklich wichtig? Ich erzähle dir hierzu eine Geschichte aus meinem Leben (gefühlt könnte ich mein komplettes Leben ab dem Abitur, ab dem Zeitpunkt, an dem mein Ehrgeiz erwacht ist, erzählen). Ich wollte immer alles: Ein Prädikatsexamen, neue Bestzeiten im Laufen und Triathlon, ein erfülltes Sozialleben, eine tolle Figur, eine „perfekte“ Beziehung (in Anführungszeichen, es gibt keine perfekte Beziehung), viel nebenbei arbeiten, um viel sparen zu können, eine tolle Wohnung, Katzen, viele Reisen, ein Dasein als Fitness-Influencer (dont judge me, ich habe mein Profil ja gelöscht und erkannt, warum mich ein „perfektes“-Instagram Life nicht glücklich macht). Dass das auf Dauer zuviel wurde, ist klar. Dass ich in diesem Zeitraum (und wir sprechen hier von Jahren) permanent müde, ausgebrannt und erschöpft war, ist auch klar. Also habe ich etwas geändert. Und das kannst du auch.

Pläne schmieden

Aus deinen festgelegten Zielen und Prioritäten folgen nun konkrete Pläne. Welches Ziel greifst du wann an? Welche Zwischenschritte und -etappen sind dafür notwendig? Ich plane gerne meine Woche vor, sodass ich immer weiß, wann etwas passiert und ich keine Zeit verschwende, in der ich an meinen Zielen arbeiten könnte. Wie ich meine Woche plane, habe ich dir bereits in diesem Beitrag verraten.

Keine Werbung, nur eine Empfehlung: Ich organisiere mich mit Trello und habe dort insgesamt 3 Boards, ein persönliches, ein Lernplan – Board und ein Social Media – Board. Die Boards sind so sortiert, dass ich sie in verschiedene Projekte, Ideen, Nächste Schritte sowie Warten auf / Beobachten unterteilt habe.

Fokus = Deep Work

Lass dich nicht ablenken! Kein Handy, keine Serie nebenbei, keine Musik, die dich ablenkt, nichts. Zieh dein Ding durch. Zu dem Thema „Fokussiert arbeiten“ wird auch noch ein ganzer Blogpost und Podcast kommen, sodass ich mich hier kurz halte.

Meine liebsten Zeitmanagement – Prinzipien

  1. Eat the frog

Die Eat the frog first – Methode kennst du sicher. Es geht darum, die unangenehmste Aufgabe direkt als Erstes zu erledigen. Das heißt nicht, dass du ohne Kaffee direkt morgens direkt Sachenrecht (just kidding) lernen sollst. Aber nach dem Kaffee eben schon. Es kostet sehr viel Überwindung aber danach hast du ein großes Erfolgserlebnis und kommst gut durch den Tag.

2. Pareto – Methode

Die Pareto-Methode besagt, dass du, um ein Ergebnis von 80% zu erreichen, 20% tun musst. Sie hat mir sehr geholfen, von meinem früheren Perfektionismus wegzukommen und zeigt, dass oft das erste Ergebnis schon sehr gut ist und man es nicht noch stundenlang verbessern muss.

3. Deadlines setzen

Wenn ich mich nicht motivieren kann, setze ich mir oft innere Deadlines (wie zB morgen das Urteil fertig schreiben und abgeben) um meine Aufgaben dann auch durchzuziehen. Ansonsten erwische ich mich selbst schnell dabei, wie ich Zeit vertrödele, weil ich ja „noch soviel Zeit habe“. Ein super Mittel gegen das Prokrastinieren.

4. Calendar Blocking

Meine liebste Youtuberin Amy (keine Werbung, Herzensempfehlung) hat mir die Methode des Calendar Blocking näher gelegt, die ich selbst immer anwende. Ich verlinke dir hier ihr Video hierzu.

5. Pomodoro Methode

Wenn ich keine Lust habe, zu lernen, nutze ich die Pomodoro Methode, bei der man 25 Minuten lernt, dann 5 Minuten Pause macht und dann wieder 25 Minuten lernt (und so weiter). Die Methode hilft, wenn man sich schwer fokussieren und motivieren kann, sich jetzt stundenlang an den Schreibtisch zu setzen.

Gewohnheiten aufbauen

Das erste Mal früh aufstehen ist ätzend. Das zweite Mal auch. Genauso wie du bei deinem ersten Mal Joggen denkst, dass du dir das nie wieder antun wirst. Es wird immer leichter. Bleib dran. Bau dir Gewohnheiten und Routinen auf, welche dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen.

Gib nicht auf

Jeder hat schlechte Tage oder auch ganze schlechte Phasen. Lass dich davon nicht herunterziehen. Das Wichtigste ist, dass du niemals aufgibst. Lieber jeden Tag einen kleinen Schritt weiterkommen, als von 0 auf 100 und dann wieder aufhören, nur um Wochen später wieder bei 0 anzufangen

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Werbung, weil Verlinkung : Die Bilder hat die liebe Leandra von @into.soul.photography von mir gemacht und ich liebe sie.

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1 Kommentar

  1. Hi Feli! Ich melde mich bald zum 1. Examen an und bin ziemlich überfordert wegen aller diesen erforderlichen Unterlagen. Kannst du vielleicht ein Post über die Anmeldung machen, zB wie schreibt man diesen handschriftlichen Lebenslauf? Danke schön!

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